logo4 titel202 logo_foto
Impressum
button_1A03

Aktuelles

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren. Sie lassen sich problemlos in der Wohnung und ebenso als “Haustiger” auf einem Gehöft halten. Sie sind Individualisten, die selbst entscheiden wollen, ob sie die Nähe der Menschen suchen.

Ihre geschmeidigen Körperbewegungen und ihre Grazie begeistern nicht nur Sportler. Als Katzenhalter sind wir verpflichtet, unsere Tiere gesund und zufrieden zu halten.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu:

Katzenkrankheiten

Die wichtigsten Infektionskrankheiten sind:

  • Katzenleukose: Sie ist eine Virusinfektion, durch die ca. jeder 6. Todesfall verursacht wird. Sie ist eine unheilbare Krankheit, die nur durch rechtzeitige Schutzimpfung verhindert werden kann.
     
  • Katzenschnupfen: Diese wird ebenfalls durch Viren, aber auch durch Chlamydien verursacht. Auch diese ist für die Katze lebensgefährlich
     
  • Katzenseuche: Der Erreger ist ein Virus, der mit dem Kot ausgeschieden wird und extrem widerstandsfähig ist, seine krankmachenden Eigenschaften jahrlang behalten kann und an den Schuhen mit nach Hause gebracht werden kann. Befallene Jungtiere sterben meist sofort.
     
  • FIP: Ist eine ansteckende Bauchfellentzündung, deren Ausgang immer tödlich endet. Sie wird durch einen Virus übertragen. Sie wird durch Erbrochenem, Durchfall und Speichel von infizierten Tieren übertragen.
     
  • Tollwut: Sie zählt zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten und kommt bei Katzen 2-3 mal so häufig vor, wie beim Hund. Sie ist auf den Menschen übertragbar und wird ebenfalls durch einen Virus übertragen.

 

Schutzimpfungen

Gegen alle diese Krankheiten ist eine Schutzimpfung die einzige wirksame Vorbeugung. Folgendes Impfschema wird für Katzen empfohlen.

    Grundimmunisierung:

    Geimpft werden sollte gegen folgende Krankheiten:

  • ab 9. Lebenswoche: Leukose, Katzenschnupfen , Katzenseuche
     
  • ab 12. Lebenswoche: Leukose; Katzenschnupfen .Katzenseuche ,Tollwut
     
  • ab 16. Lebenswoche: FIP
     
  • ab 19. Lebenswoche: FIP

Regelmäßige Wiederholungsimpfungen gegen alle Infektionskrankheiten, werden 1 x jährlich empfohlen.

 

Parasiten

Wurmbefall

Es gibt verschiedene Wurmarten von denen Katzen befallen werden:

  • Plattwürmer  
     - Bandwürmer
     - Saugwürmer ( Rind und Schaf)
     
  • Rundwürmer  
     - Spulwürmer
     - Hakenwürmer
     - Peitschenwürmer
     - Trichinen

Plattwürmer:
Bei ihnen sind die Rücken- und Bauchseiten abgeplattet. Sie besitzen Saugnäpfe als Haft- und Saugorgane. Die wichtigsten Gruppen sind Saugwürmer und Bandwürmer.

Bandwürmer bestehen aus einem Kopf mit Haftorganen und vielen Gliedern. Der geschlechtsreife Bandwurm schädigt den Endwirt, also z.B. Hund, Katze vor allem durch Nahrungsentzug. Die Tiere werden dünn obwohl sie genügend fressen.

 

Rundwürmer:
Sie besitzen eine spindelförmige Gestalt und haben ein durchgehendes Darmrohr, das den Mund mit dem After verbindet. Die Larven Wandern in verschiedene Organe und verursachen dort erheblichen Schaden.

Spulwürmer sind die größten Rundwürmer und kommen meist im Dünndarm vor. Die Welpen werden meist über das Muttertier infiziert, es kommt dann zu Entwicklungsstörungen.

Hakenwürmer verursachen blutige Darmentzündungen.

Peitschenwürmer findet man im Blinddarm.

Der Mensch fungiert als Fehlwirt. Deshalb ist es wichtig, die Tiere regelmäßig zu entwurmen. Eine persönliche hygienische Maßnahme (z. B. nach dem Umgang mit dem Tier Hände waschen, Fallobst und Gemüse aus dem Garten abwaschen, Je nach Wurmbefall gibt es zahlreiche Bekämpfungsmöglichkeiten, die sich nach Alter und Gewicht des Tieres richten. Grundsätzlich sollte man das Tier 1 mal pro Quartal vorbeugend entwurmen.

Nicht zu unterschätzen ist der Floh als Bandwurmüberträger, womit wir beim nächsten wichtigen Parasiten angekommen sind.

 

Flohbefall

Flöhe verursachen beim Tier und beim Mensch Juckreiz, Ekzeme und Flohallergien.

90% der Flöhe befinden sich nicht auf dem Tier, sondern in der Umgebung. Hier legen sie Eier aus denen die Larven und daraus wieder Flöhe entstehen. Flöhe gehen nur zur Nahrungsaufnahme auf das Tier. Aus einem Floh entstehen nach 4 Wochen 2.500 Flöhe und nach 8 Wochen 125.000 Flöhe. Mann kann etwas gegen Plagegeister tun, sprechen Sie mit uns.

 

Kastration

Kastration des Katers:

Bei diesem unter Vollnarkose durchgeführten chirurgischen Eingriff, werden beide Hoden entfernt.

Kastration der Katze:

Bei der geschlechtsreifen Katze werden unter Vollnarkose nach Öffnung der Bauchhöhle beide Eierstöcke entfernt. Dadurch werden keine weiblichen Geschlechtshormone mehr gebildet und die belastende Rolligkeit entfällt. Diese Art des Eingriffes wird in unserer Praxis durchgeführt.

Bei einer Sterilisation werden nur die Eileiter durchtrennt. Das Tier ist nach der Operation weiter rollig und damit enorm gestresst.

katze602
nach oben
nach oben
nach oben
nach oben